Bauten für morgen  –  mit Stroh von gestern


Natürlich und einfach:  Stroh besitzt hervorragende Wärmedämmeigenschaften, ist natürlich und kostengünstig und direkt über den Bauern zu beziehen. Deshalb nutzen wir diese Eigenschaften für nachhaltiges Bauen seit über 100Jahren, ob für Gebäude ohne Heizungen (Energieklasse Aktivhausstandart A+++) und ganz in Stroh (selbsttragend) oder als angebrachte Aussen- bzw. Innenisolierung in der Energiesparliga Passivhausstandart A+ bis hin zu A++(Liga Aktivhausstandart) . 


Strohballen-Bauer stehen hin für nachhaltig zündend-frische, feuerfeste Ideen.

"Stroh zu Gold spinnen": das ist unser Gebäudeprogramm.


„l‘architecture, c‘est ce qui fait les belles ruines“Auguste Perret F 1874-1954

"Architektur ist, was schöne Ruinen erzeugt."

Diese kurz und prägnant formulierte Vision hebt die Relevanz der Wahl von ökologischem Baumaterial hervor. Was überlassen wir künftigen Generationen an einst bewohnten Sondermülldeponien? Ist es nötig, auf vorgezogene Recyclinggebühren* auch im Bauwesen zu warten?

Wäre es nicht besser, von Anfang an umweltgerecht zu bauen, um eine solch einfache Vision, wie sie Auguste Perret beschrieben hat, Realität werden zu lassen? 


Vielleicht aus Respekt für die, die nach uns kommen...


Ein Architekt soll sich über den ökologischen Impact der Rückbauten seiner Bauten im klaren sein.


Dass ökologische Bauten sich auch in Zeit und Qualität bewähren, belegen die folgenden Referenzbeispiele.

Ein erstaunlich aktuelles Beispiel von 1921: 

das erste Strohballenhaus in Europa im Minergie Standart, heute ein Museum

Maison Feuillette

Strohballenhaus 1921: 

69  bis rue des déportés et des internés 

F45200 MONTARGIS     (1h von Paris)


Stroh - Fassaden (Strohplatten Solomit) wurden bei den folgenden Bauten der Moderne als Aussendämmung erfolgreich verwendet.



1925 pavillon de l'esprit nouveau -le corbusier

1923 Villa Ruf -le corbusier (Bildnachweis: A.Rüegg ETHZ) 

1932 Immeuble de la Clarté Geneve -le corbusier