Wohnen ist lediglich 20% der Aufgabenstellung

Die Energieeffizienzdebatte am Bau, im ursprünglich formulierten Ziel der „2000-Watt-Gesellschaft“ macht lediglich 20% des Sorgengesammtpakets aus, die von 20% auf 6% gedrosselt werden müssen. Was für die Strohballenhausbauer kein Problem darstellt, da wir diese 20% mit Gebäuden aus Stroh gleich auf 0% runterzudrosseln vermögen. Hinsichtlich des Hausbestand der Schweiz der zu 75% saniert werden muss, stellt dies jedoch eine echte exekutive und legislative Herausforderung; vielleicht würden vereinfachte Verfahren und finanzielle Anreize (zB ab 40% Verbesserung der Liegenschaft Hypotheken zu 0%) etwas Dynamik bringen.


Natürlich gibt es auch genug zu tun, um die Zielsetztungen der 2000-Watt-Gesellschaft (Dauer-Energieverbrauch pro Person pro Jahr // zur Zeit 8500 Watt = 120 Energiesklaven in Menschenleistung gerechnet) von Bund und Kanton bis 2035 umzusetzen; nachhaltig genug für alle, wenn wir uns gemeinsam bemühen. Wie Einstein sagt: Probleme lassen sich nicht auf dieselbe Art und Weise lösen wie sie entstanden sind.....An das „Kaufen für die Müllhalde“ bzw an die- „geplante Obsoleszenz“ als Witschaftswachstumsmassnahme; (siehe Arte-Doc-Film) wie auch an die stetig zunehmend Verbreitung von Betaversionen, in so ziemlich allen erdenklichen Bereichen (inkl der 65%igen Dienstleistungsgesellschaft), hat sich der Verbraucher mittlerweilen gewöhnt, da sie ja Umsatzsteigernd sind und sich angeblich positiv auf das Bruttosozialprodukt auswirken.Nachhaltig neue Ideen und ein Blick auf die "Lebens-waise" vergangenen Generationen sind dabei sicher hilfreich...so Aussagen wie: „Wir sind zu arm um uns Billigwaren leisten zu können“  -Zitat einer Bäuerin und Kernaussage zum Thema Nachhaltigkeit und Langlebigkeit.

*Recycling ist erst gewährleistet, wenn Materialien mit vernünftigem Energieaufwand längstmöglich wiederverwendet und der Natur (für Tier, Mensch und Umwelt) schadlos zurückgegeben werden; dies innerhalb der Region (Land) in dem sie „konsumiert“ wurden.